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MAGEN- / DARMERKRANKUNGEN

Bei dem Symptom „Bauchschmerzen“ kann durch Entzündungen oder akute oder chronische Erkrankungen des Verdauungstraktes Ihr Wohlbefinden beeinträchtigt sein.

MAGEN und ZWÖLFFINGERDARMERKRANKUNGEN

Diagnose

Endoskopie: Mit der Magenspiegelung kann der obere Verdauungstrakt sehr gut eingesehen und beurteilt werden (siehe auch Endoskopie). Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Entzündungen oder andere Veränderungen der Schleimhaut können so durch die zusätzliche Möglichkeit einer schmerzlosen Gewebeentnahme auch unter dem Mikroskop genauestens diagnostiziert werden.
Magenröntgen: Bei dieser Untersuchung wird mithilfe eines Kontrastmittels der obere Verdauungstrakt auf Veränderungen eingesehen. Das Magenröntgen kann zusätzlich zu einer Magenspiegelung erforderlich werden, nur in seltenen Fällen ist es statt der Gastroskopie einzusetzen.

Symptome

  • uncharakteristische Schmerzen im Oberbauch
  • unter Umständen mit Übelkeit und Erbrechen begleitet
  • ebenso sind Völle- und Druckgefühl im Oberbauch, Blähungen oder Unverträglichkeit von verschiedenen Speisen möglich


Therapie

Bei vielen Magenerkrankungen ist die medikamentöse Therapie derart ausgereift und zielführend, sodass Operationen bei gutartigen Erkrankungen nur noch selten erforderlich werden. Lediglich bei der Refluxerkrankung stoßen vor allem beim größeren Zwerchfellbruch konservative Therapiemaßnahmen  an ihre Grenzen und macht die operative Reparation des Zwerchfellbruches erforderlich. Bei Magentumoren ist die operative Tumorentfernung notwendig, wobei aus onkologischen Radikalitätsgründen oftmals der gesamte Magen oder zumindest 4/5 des Magens entfernt werden müssen.
Eine Akutoperation ist bei endoskopisch unstillbaren Blutungen aus einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür sowie beim „Magendurchbruch“ unumgänglich.
Insgesamt verzeichnet jedoch die Notwendigkeit von Magenoperationen in den letzten Jahrzehnten durch verbesserte Medikamente und durch eine ausgereiftere Diagnostik einen deutlichen Rückgang.


DICKDARMERKRANKUNGEN

Diagnose

Endoskopie: Auch hier ist die Dickdarmspiegelung bei einer gründlichen Dickdarmabklärung die effektivste Untersuchungsmethode, da alle Dicksdarmabschnitte gut eingesehen werden und Gewebeproben zur histologischen Diagnostik entnommen werden können. Für diese Untersuchung ist jedoch eine gute Darmreinigung am Tag vor der Untersuchung erforderlich (siehe auch Endoskopie).
Dickdarmröntgen (Irrigoskopie): Diese radiologische Darstellung des Dickdarms ist ergänzend oder statt der endoskopischen Dickdarmabklärung durchzuführen. Vor allem bei der Divertikelerkrankung des Dickdarmes ist diese Untersuchung zur besseren Lokalisation der Divertikel erforderlich.

Symptome

BLUT im Stuhl oder auf dem Stuhl !!!!
Dafür können viele Erkrankungen des Dickdarms von einer harmlosen Blutung aus Hämorrhoiden bis hin zu einer Blutung aus einem Dickdarmkarzinom verantwortlich sein. Bei diesem Symptom ist eine Abklärung des Dickdarms unbedingt erforderlich. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt!!
uncharakteristische Schmerzen im Bauchraum
Stuhlunregelmäßigkeiten
ebenso sind Völle- und Druckgefühl sowie Blähungen möglich


Therapie

Bei entzündlichen Dickdarmerkrankungen kann mit entsprechender medikamentöser Therapie oftmals eine Operation verhindert werden. Lediglich bei rezidivierenden entzündlichen Schüben kann unter Umständen eine Entfernung des betroffenen Dickdarmabschnittes erforderlich werden. Hierbei besteht oftmals die Notwendigkeit eines offenen Zugangs mittels Bauchschnitt. In den letzten Jahren werden zusätzlich laparoskopische Operationsmethoden erfolgreich eingesetzt, jedoch werden diese derzeit nur bei ca. 10 % der Operationen angewandt.
Beim Dickdarmtumor ist die Entfernung des betroffenen Abschnittes des Dickdarms notwendig. Der Dickdarm wird an der Stelle der Darmentnahme an den beiden Enden wiedervereinigt, ein künstlicher Ausgang ist nur in seltenen Fällen erforderlich.
Bei akuter Dickdarmoperation z.B. wegen eines Dickdarmverschlusses ist der Darm nicht gereinigt, was daher in vielen Fällen einen (meist vorübergehenden) künstlichen Darmausgang erforderlich macht. Dieser kann allerdings nach Abklingen der Entzündung in ca. 2-3 Monaten rückoperiert werden.



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